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Die Rechtschaffenen und ihre intensive Anbetung während des Haddsch:

Die Rechtschaffenen und ihre intensive Anbetung während des Haddsch:

6. A. Die Rechtschaffenen und ihre intensive Anbetung während des Haddsch:

Abû Ishâq As-Sabîî sagte: „Masrûq – Sohn von Al-Adschda – vollzog den Haddsch und schlief nur in der Niederwerfung (Sudschûd).

Muhammad ibn Sauqa überlieferte von seinem Vater, dass er mit Al-Aswad den Haddsch vollzog. Wenn die Zeit für das rituelle Gebet kam, ließ er sein Reittier niederknien, selbst wenn es auf einem Stein war. Er sagte: „Er vollzog den Haddsch mehr als siebzig Mal.“ Damra ibn Rabîa sagte: „Wir vollzogen den Haddsch mit Al-Auzâî im Jahr 150 nach der Hidschra. Ich sah ihn weder nachts noch tagsüber in seinem Sänftenzelt liegen. Er betete, und wenn ihn der Schlaf übermannte, lehnte er sich an seinen Kamelsattel.“ Abdulazîz ibn Abû Hâzim sagte: „Safwân ibn Salîm reiste mit mir nach Mekka. Er ruhte nicht in der Kamelsänfte, bis er zurückkehrte.“ Muhammad ibn Ishâq sagte: „Abdurrahmân ibn Al-Aswad kam als Pilger zu uns. Einer seiner Füße schmerzte, dennoch stand er auf und betete die ganze Nacht auf einem Fuß. Dann betete er das Morgengebet mit der rituellen Waschung vom Ischâ-Gebet.

Die Geschichte von Abdurrahmân und dass er achtzig Mal entweder zum Haddsch oder zur Umra reiste, ohne sie miteinander zu kombinieren, haben wir bereits erwähnt. Al-Hakam ibn Utaiba sagte: „Als Abdurrahmân ibn Al-Aswad im Sterben lag, weinte er. Man fragte ihn: ‚Was bringt dich zum Weinen?‘ Er sagte: ‚Reue um das Fasten und das Gebet!’“ Es heißt, dass er bis zu seinem Tod den Qurân rezitierte. Abû Yahyâ sagte: „Ich traf Salm ibn Sâlim auf dem Weg nach Mekka am Morgen. Ich sah ihn nur eine Nacht lang in seiner Kamelsänfte liegen. Er streckte seine Beine aus und setzte sich dann aufrecht hin.“ Nâfi sagte: „Ibn Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) pflegte, wenn er in Mekka ankam, tagsüber fünf Mal den Tawâf zu vollziehen und nachts sieben Mal. Er liebte es, seinen Tawâf mit einer ungeraden Anzahl von Umläufen zu beenden.

Al-Mughîra ibn Al-Hakîm As-San‘ânî pflegte zu Fuß aus dem Jemen den Haddsch zu vollziehen. Er hatte ein festes Pensum für die Nacht, in dem er jede Nacht ein Drittel des Qurâns las. So stand er auf und betete, bis er sein Pensum beendet hatte. Dann schloss er sich der Karawane an, wann immer er sie erreichte. Manchmal erreichte er sie erst am späten Nachmittag. Abû Bakr Muhammad ibn Wâsi – die Zierde der Qurânrezitatoren – betete die ganze Nacht in seiner Kamelsänfte auf dem Weg nach Mekka. Dabei machte er nur kleine Bewegungen, um das Gebet anzudeuten, und befahl seinem Kameltreiber, hinter ihm laut zu singen, damit dieser durch den Gesang abgelenkt war und nicht bemerkte, was er tat. Abû Sulaimân Al-Muktibu sagte: „Ich reiste mit Kurz Abû Abdullâh zum Haddsch nach Mekka. Wenn er anhielt, holte er sein Gewand hervor, legte es auf seinen Sattel und zog sich zum Gebet zurück. Wenn er das Blöken der Kamele hörte, kam er zurück.

Sufyân ibn Uyaina überlieferte, dass Ibn Schubruma folgendes Gedicht gegenüber Ibn Hubaira vortrug: „Wenn du wolltest, könntest du wie Kurz Abû Abdullâh in seiner Anbetung sein, oder wie Ibn Târiq, der das Haus (Ka’ba) im Haram umläuft. Die Angst vor Allâh hat sie von den Freuden des Lebens abgehalten. Sie eilten zum Erlangen des Erfolgs und der Großzügigkeit.“ Ibn Hubaira fragte Sufyân: ‚Wer ist Kurz Abû Abdullâh und wer ist Ibn Târiq?‘ Er erwiderte: ‚Was Kurz Abû Abdullâh betrifft, so pflegte er, wenn er in Mekka ankam, Tag und Nacht den Tawâf zu vollziehen. Was Ibn Târiq betrifft, so pflegte er jeden Tag und jede Nacht siebzig Mal den Tawâf zu vollziehen.‘“ Sufyân überlieferte, dass Ibn Al-Mubârak Folgendes sagte: „Als ich in Basra ankam, hörte Schu‘ba von mir und kam zu mir. Er hörte sich dieses Gedicht an. Ich fragte: ‚Abû Bistâm, hörst du dir das wirklich an?‘ Er antwortete: ‚Selbst wenn du am äußersten Ende von Basra bei den Banû Yaschkur wärst, würde ich zu dir kommen, um dies von dir zu hören.‘

Ibn Abû Schaiba widmete in seinem Werk „Musannaf“ ein ganzes Kapitel der Empfehlung, dass ein Pilger, sobald er Mekka betritt, nicht abreisen sollte, bevor er den gesamten Qurân rezitiert hat. Dabei erwähnte er Folgendes von Ibrâhîm An-Nachaî: „Sie fanden es erstrebenswert, nach Mekka zu kommen und erst abzureisen, wenn sie den Qurân vollständig rezitiert hatten.“ Al-Hasan sagte: „Dies galt sowohl für die große als auch für die kleine Pilgerfahrt. Man sollte nicht abreisen, bevor man den mitgebrachten Qurân vollständig gelesen hatte.“ Ibrâhîm sagte: „Alqama las den Qurân in einer Nacht in Mekka. Er vollzog sieben Mal den Tawâf um das Haus, ging dann zum Maqâm Ibrâhîm und betete dort. Er las die langen Sûras. Dann vollzog er sieben Mal den Tawâf, ging dann zum Maqâm Ibrâhîm und betete dort. Er las die mittleren Sûras. Dann vollzog er sieben Mal den Tawâf, ging dann zum Maqâm Ibrâhîm und betete dort. Dabei las er den Rest des Qurâns.

Abû Al-Faradsch Al-Isfarâyînî sagte: „Al-Chatîb Al-Baghdadî war mit uns auf der Pilgerfahrt. Er pflegte jeden Tag kurz vor Sonnenuntergang den Qurân im Tartîl-Stil (langsame, melodische Rezitation) zu beenden. Dann versammelten sich die Menschen um ihn, während er auf seinem Reittier saß, und sagten: ‚Erzähl uns Hadîthe.‘ Und er erzählte ihnen Hadîthe.“

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