Zu den Verboten, die während des Haddsch zu beachten sind, gehören solche, die sowohl für Männer als auch für Frauen gelten: das Verbot des Entfernens von Haaren am Kopf und am Körper durch Rasieren oder anderweitig, das Kürzen der Nägel, das Verwenden von Parfüm auf Kleidung und Körper, das Schließen.. Weiter
8) Dem Muhrim ist es erlaubt, Ungeziefer und Tiere zu töten, die ihm Schaden zufügen könnten und er ist zu nichts weiterem verpflichtet. Der Verfasser von „Badâi As-Sanâi“ schreibt: „Was Tiere anbelangt, die normalerweise selbst mit dem Schaden beginnen, so müssen diese getötet werden und dem Pilger.. Weiter
15) Als Sühneleistung für die geschlechtliche Beziehung im Ihrâm-Zustand reicht das Schlachten eines einzigen Kamels für den Mann und die beteiligte Frau. Das ist die bekanntere Auffassung der Schâfiîten in dieser Angelegenheit, eine Überlieferung von Ahmad und so wird es auch von Atâ berichtet. In „Al-Mughn&i.. Weiter
Es ist Sunna für einen Pilger, seinen Kopf zu rasieren oder die Haare zu kürzen, nachdem er die Dschamra Al-Aqaba beworfen und das Opfertier geschlachtet hat. Beim Mann gilt Rasieren besser als Kürzen. Der Frau ist es vorgeschrieben, ihr Haar um eine Fingerspitze zu kürzen. As-Schâfiî sagte: „Es ist wünschenswert,.. Weiter
Es ist Sunna für jeden, der ein Opfertier dabei hat, sei es ein Pflichtopfer oder ein freiwilliges, dass er es am Tag des Opferns in Minâ schlachtet, nachdem er das Bewerfen der Dschamra Al-Aqaba vorgenommen hat. Wünschenswert ist es, dass der Pilger die Schlachtung selbst vornimmt.
Einige der in Bezug auf Schlachtopfer (Hady und Dhabh).. Weiter
Das Bewerfen der Dschamra Al-Aqaba (große Säule) am Tag des Opferns und der drei Dschamarât (Säulen) an den Taschrîq-Tagen ist nach den vier Imâmen übereinstimmend Pflicht (wâdschib). Lässt man dies aus, so ist der Haddsch zwar gültig, aber man muss einen Ausgleich durch ein Opfertier erbringen,.. Weiter
9) Der Beauftragte wirft erst die Steine für sich selbst und dann für die andere Person, die er vertritt und dies macht er bei allen drei Säulen. Er macht dies auf einmal und es ist nicht nötig, dass er dafür erst einmal alle drei Säulen für sich bewirft und dann weggeht, um zurückzukommen und noch einmal für.. Weiter
Der Aufenthalt in Muzdalifa ist nach den vier Imâmen verpflichtend, obwohl sie unterschiedliche Auffassung über Dauer und Zeitpunkt dieses Aufenthalts haben. Im Detail kann dies hier nicht erläutert werden. Das Zusammenlegen des Maghrib- und des Ischâ-Gebets in Muzdalifa ist nach der Mehrheit der Gelehrten Sunna, nach den Hanafiten.. Weiter
Dies sind einige allgemeine Erleichterungen im Zusammenhang mit der Durchführung der Haddsch-Rituale. Es gibt noch einiges, das nicht unter die behandelten Punkte fällt. Dies lässt sich in folgenden Fragen zusammenfassen:
1) Eine Frau darf während des Haddsch Präparate zur Verhinderung der Menstruation einnehmen, damit die.. Weiter
Nach der Meinung der Mehrheit der Rechtsgelehrten – der Mâlikiten, Schafiiten und einer überlieferten Ansicht von Imâm Ahmad – ist der Say eine Säule des Haddsch. Die Hanafiten hingegen betrachten den Say des Haddsch als Pflicht, aber nicht als Säule. Die praktische Konsequenz dieser Meinungsverschiedenheit zeigt.. Weiter
7. Hinauszögern des Say nach dem Tawâf Al-Ifâda:
Zögert ein Pilger den Say nach dem Tawâf Al-Ifâda über sein ursprüngliches Zeitfenster hinaus – die dafür vorgesehene Zeit sind die Tage des Opfers nach dem Tawâf Al-Ifâda –, so ist es ihm dennoch zulässig, den Say nachzuholen,.. Weiter
7. Verrichten des Tawâf-Gebets nach allen Tawâfs:
Möchte jemand mehrere Tawâf nacheinander vollziehen, ohne das Tawâf-Gebet mit zwei Gebetseinheiten für jeden Tawâf einzeln zu verrichten, und betet stattdessen nach allen Tawâfs einmal, so ist dies ohne Karâha (Verpöntheit) erlaubt. Diese Meinung.. Weiter
19. Beginn des Tawâf an einem beliebigen Ort:
Beginnt der Pilger seinen Tawâf an einem beliebigen Ort und nicht am Schwarzen Stein, so ist dies nach der Meinung der Hanafiten zulässig, auch wenn kein Entschuldigungsgrund vorliegt. Al-Kâsânî sagte in „Badâi As-Sanâi“: „Der Beginn am Schwarzen.. Weiter
Scharîatische Definition von Ihsâr: In diesem Sinne ist Ihsâr jede Form der Verhinderung, sei es durch einen Feind, eine Krankheit oder etwas anderes, das den Pilger daran hindert, seine Riten zu vollenden.
Die Gelehrten sind sich einig, dass eine Verhinderung durch einen Feind die Auflösung des Ihrâm erlaubt (Tahallul)... Weiter
In der islâmischen Rechtsterminologie bedeutet Ihrâm: die Absicht, in den Weihezustand für die Pilgerfahrt (Haddsch oder Umra) einzutreten. Es ist Sunna, sich vor der Absicht, in den Weihezustand einzutreten, zu waschen, zu parfümieren, genähte Kleidung abzulegen und ein rituelles Gebet zu verrichten. Wer den Haddsch oder.. Weiter
Die Rückkehr von der Pilgerfahrt ist für viele ein bittersüßer Moment. Man verlässt die heiligen Stätten, die Kaaba verschwindet hinter dem Horizont, und der Alltag in der...Weiter